Bahn-Salon

Programm
Lieder von John Dowland und Kurt Weill

Mitwirkende
Andromahi Raptis (Sopran)
Jonathan Ware (Piano)
Johanna Malangré (Musikalisches Konzept)
Tom Wilmersdörffer (Konzertdesign, Moderation)

Einlass
19.30 Uhr

Inhalt
Feine Renaissance-Lieder von Dowland treffen auf rotzige, derbe Chansons von Weill. Das Konzertdesign dagegen beschwört die Gemeinschaft zwischen dem Publikum untereinander und mit den Musiker*innen. Alle können via WhatsApp, SMS und Email miteinander sprechen, offen oder anonym, mit Bekannten oder Fremden. Die Bühne wird zum Beichtstuhl des Scheiterns. Das einstige Foyer-Gespräch wird Corona-tauglich in die Kunst integriert.

 

Ein Beichtstuhl des Scheiterns

Im BAHN-SALON lösen wir die Grenzen zwischen Publikum und Bühne auf. Gemeinsam werden wir über eigene Momente des Scheiterns nachdenken und sie vielleicht mit anderen teilen. Übers Smartphone können die Zuschauer*innen – ohne ihre Namen zu nennen – Textnachrichten an die Bühne oder an andere Personen im Saal schicken.

Die Musik öffnet den Rahmen, in dieser wechselhaften Zeit innezuhalten und sich existenziellen Fragen zu stellen. Statt dem üblichen Smalltalk lassen sich so auch schmerzhafte Erinnerungen und Ängste thematisieren. Die Verbindung mit unserem tatsächlichen Leben gibt den mal zerbrechlichen, mal trotzigen Liedern von Dowland und Weill eine besondere Tiefe.

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